Back 2 Office in Corona-Zeiten

Zurück ins Büro: Gute Luft fürs Smart Office in Corona-Zeiten mit IoT-Automationen

Schluss mit Homeoffice! Viele Beschäftigte kehren derzeit zurück an ihren Arbeitsplatz. Aber Vorsicht: die Corona-Gefahr ist noch nicht gebannt. Selbst wenn Sie die Hygieneregeln beachten, besteht weiterhin ein gewisses Risiko sich mit Covid-19 zu infizieren. Die Ursache können virenhaltige Aerosole in der Raumluft sein. Doch mit smarten Maßnahmen lässt sich die Menge der Schwebstoffe niedrig halten. Wir verraten fünf Tipps, wie Büro-Rückkehrer mithilfe des Internet of Things Frischluftnachschub, Gebäudeschutz und Energieverbrauch in Corona-Zeiten in den Griff bekommen.

 

1. Mit Sensorautomatiken Aerosole in der Raumluft verringern

Mit Sensorautomatiken Aerosole in der Raumluft verringern
Image courtesy of netatmo

 

Schon in normalen Zeiten ist regelmäßiges Lüften wichtig, um dank frischer Raumluft einen klaren Kopf zu behalten. Derzeit ist das noch viel sinnvoller. Denn aktuelle Untersuchungen der TU Berlin bestätigen: Halten sich viele Menschen in geschlossenen Räumen auf und lüften nicht, steigt die Wahrscheinlichkeit, sich mit Corona anzustecken. Denn neben Kohlendioxid (CO2) atmen Bürokräfte wie alle Menschen auch eine Menge an Aerosolen aus, die womöglich Krankheitserreger wie SARS-CoV-2 enthalten. Diese können andere Beschäftigte anstecken, wenn sie diese einatmen. Durch regelmäßiges Lüften lassen die Schwebeteilchen sich aber aus dem Fenster befördern, wo sie sich chnell verflüchtigen.

Aber wie können Sie erkennen, dass zu viele Aerosole im Raum schweben? Anders als die CO2-haltige, sprichwörtliche dicke Luft lässt sich der Aerosol-Anteil im Alltag viel schwerer messen oder wahrnehmen. Doch weil beides gleichermaßen zunimmt, ist der CO2-Wert ein guter Indikator dafür, wann es Zeit zu Lüften ist. 

Da gibt es nur einen Haken: „Zahlreiche Studien zeigen, dass die meisten Menschen kein Gefühl dafür haben, wann und wie oft gelüftet werden muss, um die CO2-Konzentration unterhalb des Grenzwertes zu halten“, erklärt Prof. Dr. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts der TU Berlin. Tatsächlich sollte man öfters lüften, als viele denken. Büroräume jede Stunde für drei bis zehn Minuten zu lüften, ist eine hilfreiche Faustregel, rät der Experte mit Bezug auf die Arbeitsstättenverordnung. Genauer für den jeweiligen Raum herausfinden lässt sich das mit Raumluftsensoren, die den CO2-Wert messen – etwa solche von Netatmo.

Wenn Sie am Schreibtisch gerade in eine Aufgabe vertieft sind, entgeht Ihnen womöglich, was der CO2-Sensor gerade anzeigt. Praktisch ist es daher, wenn die Geräte bestimmt und unmissverständlich auf sich aufmerksam machen. Smarten Modellen mit Funkchips und Anbindung ans Internet of Things können Sie das beibringen. Auf Conrad Connect verknüpfen Sie dazu etwa ein passendes Netatmo-Gerät mit einer Push-Funktion. Dann alarmiert Sie der Sensor nach Wunsch per SMS, E-Mail, Slack oder WhatsApp. Sollten Sie all diese Kanäle während der Arbeit stummgeschaltet haben, können Sie wahlweise auch smarte Leuchtmittel wie etwa solche von Philips Hue oder großflächige LED-Platten von Nanoleaf in einer Signalfarbe deutlich sichtbar aufleuchten lassen. 

So kriegen alle im Raum zweifelsfrei mit, dass es JETZT wirklich Zeit zum Lüften ist. Davon profitieren Sie zweierlei: Auf diese Weise beflügeln Sie ganz einfach Ihre Ideen mit frischer Luft und verringern mit dem Aerosol-Anteil auch das Corona-Risiko im Büro.

2. Energiekosten beim Lüften des Smart Office senken

Energiekosten beim Lüften des Smart Office senken
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So langsam beginnt wieder die Zeit, in der es ohne Heizung zu kühl im Büro ist. Kleiner Tipp: Denken Sie daran, das Heizkörperthermostat zu drosseln, während Sie das Fenster zum Lüften geöffnet haben. Sonst heizen Sie für die Straße. Das belastet unnötig die Umwelt und die Betriebskosten. Aber man kann ja nicht immer an alles denken, vor allem nicht, wenn es gerade stressig im Büro ist. Ein smartes Office kann auch in diesem Fall Abhilfe schaffen. 

Wenn Sie auf Conrad Connect smarte Heizkörperthermostate und Kontaktsensoren fürs Fenster verknüpfen, heizen Sie automatisch intelligenter. Die Sensoren erkennen, wenn jemand das Fenster öffnet und schicken dann über die IoT-Plattform von Conrad Connect automatisch ein Signal an die Heizungsregler, die Energiezufuhr zu drosseln. Ist das Fenster geschlossen, teilen die Sensoren den Thermostaten von selbst mit, den Raum wieder auf Wohlfühltemperatur zu heizen. 

Einfacher geht es nicht, die laufenden Energiekosten zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Firma beizutragen. Diese Maßnahme ist besonders sinnvoll, wenn Sie viel öfter lüften als zuvor, um den Aerosol-Anteil in der Luft und damit das Corona-Risiko zu senken.

3. Corona-Warnampeln für Open Spaces

Corona-Warnampeln für Open Spaces
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Abstand zu halten, bleibt auch nach der Rückkehr ins Präsenzbüro unverzichtbar – egal, wie gut Sie lüften, um etwaige virenhaltige Aerosole hinauszubefördern. An Arbeitsplätzen mit fester Besetzung lässt sich das gut planen, bei flexiblen Büroflächen wie Open Spaces ist das nicht so ohne Weiteres möglich. Daher ist eine Zugangskontrolle nötig. Dafür Personal abzustellen, ist teuer und umständlich. Viel genauer und weniger aufdringlich lässt sich die Einlasskontrolle regeln, wenn smarte Technik sie automatisiert – wie die smarte Kundenstromregulierung von Conrad Connect

Dabei zählen IoT-Sensoren an den Zugängen die Anzahl der Passanten und ihre Gehrichtung. Anhand dieser Messwerte berechnet Conrad Connect, wie viele Menschen sich gerade in dem betreffenden Bereich aufhalten. Ist die Maximalzahl erreicht, bitten Hinweise auf Displays an den Zugängen Neuankömmlinge zu warten, bis genügend Menschen den Bereich wieder verlassen haben. Alternativ zu einer Bildschirmanzeige lässt sich dies auch mit smarten Lampen anzeigen, die in Ampelfarben aufleuchten. 

Viele Einzelhandelsgeschäfte und öffentliche Gebäude nutzen bereits eine solche smarte Einlasskontrolle, um Besucherströme zu regulieren. Die Lösung lässt sich auch ganz einfach für Büroflächen anpassen.

4. Intelligente Raumbuchungen in Corona-Zeiten

Intelligente Raumbuchungen in Corona-Zeiten
AdobeStock

 


Nicht für alle Besprechungen von Angesicht zu Angesicht sind Videotelefonate sinnvoll oder möglich. Nach der Rückkehr ins Präsenzbüro werden auch wieder Meetings in Konferenzräumen auf der Tagesordnung stehen. Ein intelligentes Raumbuchungsmanagement hilft dabei, dass alle in ausreichend großen Räumen die Abstandsregeln einhalten können und niemand unerwartet in das gefüllte Besprechungszimmer hineinplatzt. Wenn Sie über Conrad Connect Ihre digitalen Bürokalender mit smarten Displays von Joan an Konferenzraumtüren verknüpfen, wissen alle Passanten, wo was frei oder belegt ist. Das Buchungssystem lässt sich über Conrad Connect zudem mit digitalen Schließsystemen verbinden, sodass die Räume nur während des gebuchten Zeitraums betretbar sind.

5. Mit WLAN-Lautsprechern an Corona-Routinen erinnern

Mit WLAN-Lautsprechern an Corona-Routinen erinnern
Image courtesy of Sonos

 

Die Corona-Zeiten stellen gelernte Verhaltensweisen auf den Kopf und erfordern in vielen Situationen umzudenken. Im Büro fällt man womöglich schnell in alte Routinen zurück. Schriftliche Erinnerungen nutzen sich schnell ab, vor allem, wenn sie im Hinweisschilderdschungel untergehen. Im Gegensatz dazu können Sie mit einer akustischen Auffrischung einen Lernreiz setzen, mit den sich neue Verhaltensweisen viel besser einprägen.

So ein automatisches Infosystem lässt sich mithilfe von WLAN-Lautsprechern von Sonos und Bewegungssensoren sehr einfach umsetzen. Mit den „Sonos Talks!“-Services von Conrad Connect machen Sie das Audio-System zum intelligenten Assistenten. Dabei erstellen Sie über ein Text-zu-Sprache-Verfahren Sprachbenachrichtigungen, die die Lautsprecher ausgeben, wenn der Bewegungssensor erkennt, dass jemand den betreffenden Bereich betritt. Die Formulierungen passen Sie der jeweiligen Situation an. Auf diese Weise können Sie etwa Besucher bei der Ankunft im Gebäude oder Beschäftigte beim Betreten der Teeküche, des Lagers oder Open Spaces an entsprechende Verhaltensregeln erinnern.

Wie kann Ihnen das Internet of Things die Rückkehr ins Büro in Corona-Zeiten erleichtern? Probieren Sie es aus mit Conrad Connect!