Im Internet of Things laden E-Autos automatisch, wenn der Strom günstig ist

Das IoT als Platform as a Service ist ein starker Turbo, um mit digitalen Diensten für E-Autos Fahrt aufzunehmen.

Wer das Klima schützen und steigenden Strompreisen ein Schnippchen schlagen will, der spart Energie, wo es geht. Perfekt geeignet ist das Aufladen von großen Akkus, etwa in E-Autos. Wenn es denn bloß eine App-Funktion gäbe, die ähnlich wie beim Tanken von Benzin und Diesel, mitteilt, wann Strom günstig ist – und das Auto dann noch automatisch lädt. So eine Funktion gibt es! In Kürze können Unternehmen dafür ganz einfach ihre vorhandenen Kunden-Apps nachrüsten, ohne den Code dafür selbst entwickeln zu müssen. Möglich macht es das Internet of Things (IoT) als Platform-as-a-Service (PaaS). Für den norwegischen Energieversorger Fjordkraft hat Conrad Connect das bereits erfolgreich realisiert. Für Unternehmen hierzulande ist das ebenfalls einfach umsetzbar. So funktioniert es.

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Smarte Strom-Services für die Elektromobilität

Mit dem diesjährigen Startschuss für intelligente Messstellen ist in Deutschland demnächst mit mehr und mehr flexiblen Stromtarifen zu rechnen. In Norwegen sind Konsumentenangebote mit stündlich schwankenden Energiepreisen bereits üblich. Kunden von Fjordkraft profitieren schon bald davon, weil sie Ihre Elektroautos der Marken Tesla, VW, BMW und Audi mit der App des Energieversorgers verknüpfen können. Dadurch ist die Software in der Lage, auf eine Strompreisdatenbank im Internet zuzugreifen und den Ladevorgang entsprechend dynamisch anzupassen. Die Algorithmen starten den Ladevorgang automatisch, wenn der Strom am günstigsten ist.

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Mit diesem intelligenten Energiemanagement bietet Fjordkraft seinen Kunden in naher Zukunft einen echten Mehrwert, der ihnen Geld spart und für ein erstklassiges Erlebnis sorgt. Das dem Energieversorger dabei ein wenig Umsatz entgehen mag, ist verschmerzbar. Denn der Sympathiebonus ist ein Wettbewerbsvorteil, der die Kundenbindung erhöht und für Neugeschäft sorgt. 

Dieses Wachstumspotenzial ist für Fjordkraft ein „Quick win“. Denn die App-Funktion hat das Unternehmen einfach als gebrauchsfertigen digitalen Service von Conrad Connect gebucht.

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Image courtesy: Fjordkraft

Digital wachsen per Feature Outsourcing

 

„Wenn günstiger Strompreis, dann angeschlossenes E-Auto laden“ ist eine typische Automatisierungskette im Internet of Things. Solche logischen Verknüpfungen zu entwickeln und als Anwendung bereitzustellen ist eine Spezialität der IoT-Plattform Conrad Connect. Unternehmen wie Fjordkraft greifen über das Internet mittels einer Programmierschnittstelle (API) auf die Webserver der Plattform zu und integrieren die Funktion in ihre eigene Anwendung. Dieses Prinzip nennt sich Platform-as-a-Service.

PaaS ist eine besondere Variante des Cloud Computings. Während Unternehmen mit Infrastructure-as-a-Service (IaaS) ihren Bedarf an Hardware, Betriebssystemen, Datenbanken oder Entwicklungsumgebungen decken und bei Software-as-a-Service (SaaS) von extern gehosteten Endanwendungen profitieren, mieten sie bei PaaS die Funktionalität für genau diese Anwendungen.

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Die gewünschten Funktionen wählen Unternehmen wie in einem Baukastensystem. Die Plattform von Conrad Connect unterstützt Sensormesswerte und Schaltfunktionen mehrerer Tausend Produkte von über 100 Technikmarken. Sie können untereinander und mit Informationen von Webdiensten auf vielfältige Weise interagieren. Unternehmen kombinieren einfach genau die Produkte und Services, die für die geplante Funktion ihrer App relevant sind.

In der Anwendung erscheint die digitale Service-Funktion als nativer Teil der Bedienoberfläche. Die Gestaltung des User Interfaces bleibt in der Hand des App-Anbieters. Um die Rechenarbeit muss er sich aber nicht kümmern, denn sie findet auf den Webservern von Conrad Connect statt. So hilft die Plattform Unternehmen, im Zeitalter des IoT anzukommen, ohne dass sie eine eigene Infrastruktur benötigen.

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IoT-Plattform regelt Service im Hintergrund automatisch

In der Praxis sieht das dann wie folgt aus. Um die strompreisgesteuerte Ladeautomatik verwenden zu können, autorisieren Fjordkraft-Kunden über die App des Energieversorgers, dass Ihr Elektroauto mit Conrad Connect kommunizieren darf. Das E-Auto liefert über das Internet Sensordaten, welche die Plattform analysiert. Ist das Gefährt an die Steckdose angeschlossen, erhält Conrad Connect ein Signal. Die Plattform prüft über eine Webschnittstelle den Strompreis. Liegt er unter einem bestimmten Schwellenwert, gibt der Cloud-Server von Conrad Connect dem Elektroauto das Go für den Ladevorgang. Das Ergebnis erfährt der Fjordkraft-Kunde übersichtlich visualisiert in der Bedienoberfläche seine App – und ein günstig aufgeladenes Auto erhält er obendrein. Das ist ein Premium-Vorteil, den Kunden sich gerne leisten.

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Fazit: Mit PaaS clever die IoT-Wachstumschancen der Elektromobilität nutzen

Unternehmen müssen sich nicht zu einem Tech-Konzern entwickeln, um im Zuge der digitalen Transformation ihre IT agiler zu gestalten, Prozesse zu automatisieren oder smarte Services zu entwickeln. Wenn sie die digitale Infrastruktur einfach buchen, statt selbst aufzubauen, sind sie sofort startklar. Automatisierte Anwendungen des Internet of Things bieten großes Potenzial für neuartige digitale Services, mit denen Sie Bestandskunden binden und neue für Ihr Angebot begeistern. Die an Fahrt gewinnende Elektromobilität ist ein besonders geeignetes Geschäftsfeld. Schließlich setzen die Gefährte nicht nur auf moderne Antriebe, sondern auch auf umfassende Sensorik und Connectivity. Diese Komponenten mit professionellen Automatisierungsfunktionen des IoT zu kombinieren, bietet einen starken Hebel, um mit vollem Tempo durch digitale Dienste ganz real zu wachsen.

Welches Wachstumsziel wollen Sie mit dem Internet of Things ansteuern? Erhöhen Sie jetzt Ihre Tempo mit einer PaaS-Lösung von Conrad Connect.

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