Steht Ihr Mietobjekt leer, schickt das Smart Home die Heizung in den Urlaub

Ferienwohnungen und Ferienhäuser zu vermieten, ist ein personalintensives Geschäft. Mit modernen Smart-Home-Lösungen reagieren Vermieter flexibel, wenn die Nachfrage schwankt. Denn das Internet of Things ermöglicht ein automatisiertes Vermietungsmanagement, mit dem sich die Betriebskosten erheblich senken lassen. Wenn intelligente Technik anhand der Belegungsdaten die Heizung, Klimaanlage, Zugangskontrolle und Endreinigung steuert, vermeiden Sie unnötigen Energieverbrauch und Personaleinsatz. Das spart Zeit und Geld. Was möglich ist und was Sie dazu brauchen, erfahren Sie hier.

 

Automatisierung für Heizung und Klimaanlage in Mietobjekten

Kein Gast mag es, wenn die Ferienunterkunft bei der Ankunft zu warm oder zu kalt sind. Umgekehrt brauchen Heizung und Klimaanlage nicht auf Hochtouren zu laufen, wenn das Mietobjekt gerade nicht belegt ist. Normalerweise würden Vermieter jemanden hinschicken, der die Thermostate von Hand in den jeweiligen Betriebsmodus versetzt. Doch im Zeitalter der Digitalisierung muss das nicht mehr sein.

 

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Mit Geräten für das Internet of Things verwandeln Sie Ihr Ferienmietobjekt in ein Smart Home. Wenn Sie intelligente Thermostate mit Elektromotor und Funkchip verwenden, können Sie diese aus der Ferne übers Internet regulieren. Anstatt dies manuell zu erledigen, lassen Sie einfach die Technik für sich arbeiten und verknüpfen die Steuersoftware der Thermostate mit Ihrem Buchungssystem.

Dann temperiert die Klimatechnik die Mietobjekte anhand der Belegungsdaten automatisch. Steht die Immobilie leer, aktiviert die Software einen Abwesenheitsmodus und schließt die Heizkörperventile oder drosselt die Klimaanlage. Wiederum kurz bevor die nächsten Mieter eintreffen, sorgen die Steueralgorithmen dafür, dass die Technik die Wohnung oder das Haus wieder auf Wohlfühltemperatur kühlt oder heizt.

 

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Anstatt sich rein auf die Automatik der Thermostate zu verlassen, können Sie das Raumklima der Mietobjekte zusätzlich mit Temperatursensoren im Blick behalten. In der Regel sind solche bereits in den Thermostaten integriert. Zusätzliche Sensoren an Schlüsselstellen zu platzieren, ist aber ebenfalls optisch dezent und zu erschwinglichen Kosten möglich. Im Dashboard von Conrad Connect Professional können sie sich jederzeit einen Überblick über alle aktuellen und historischen Werte verschaffen. Von Vorteil ist es, wenn Sie bestimmte Schwellenwerte festlegen sich automatisch informieren lassen, wenn etwas aus dem Ruder läuft.

Was Sie dafür brauchen: Über Conrad Connect Professional digitalisieren Vermieter die smarte Heizungs- und Klimananlagensteuerung ihrer Immobilie mit handelsüblicher Technik. Zur Auswahl stehen smarte Thermostate von Markenherstellern wie Devolo, Gigaset, Homematic IP, Honeywell, Innogy, Netatmo, Sensibo und Tado. Geräte verschiedener Hersteller gemeinsam zu steuern ist über Conrad Connect Professional problemlos möglich. Die Technik verknüpfen Sie einfach über Google Kalender mit Ihrem Buchungssystem oder CRM wie etwa Salesforce.

 

Entweder stellen Sie sich zu diesem Zweck Ihre Gerätekombination selbst zusammen, oder Sie übernehmen einfach eine vorhandene Projektvorlage für die Heizungssteuerung. Diese kopieren Sie in Ihren Account und passen sie bei Bedarf an. Schon sind Sie startklar für das Internet of Things.

Mit Smart Locks übergeben Sie Gästen die Schlüssel digital

Wenn Sie die Zugangskontrolle zur Ihren Ferienunterkünften mit Smart Locks regeln, brauchen Sie oder Ihre Beschäftigten sich nicht mehr persönlich Zeit für die Schlüsselübergabe zu nehmen. Dann spielt es keine Rolle, ob Mieter wegen der Verkehrslage ihre genaue Ankunftszeit nicht kalkulieren können. Schließlich müssen Sie in diesem Fall nicht abrufbereit in der Nähe der Wohnung oder des Hauses warten, um einen physischen Schlüssel zu übergeben.

Stattdessen öffnen Sie Ihren Gästen mit einem smarten Motorschloss einfach jederzeit von jedem Ort aus. Den Zugangscode versenden Sie per E-Mail oder SMS. Ihre Mieter können die Unterkunft anschließend mittels einer Smartphone-App betreten. Nach dem Ende des Aufenthalts, machen Sie den Code einfach ungültig.

Wenn Vermieter den Einsatz von Smart Locks mit WLAN-Überwachungskameras verbinden, erhöhen sie neben dem Komfort gleichzeitig die Sicherheit rund um Ihre Mietobjekte. Die automatische Bewegungserkennung informiert Sie, wenn sich außerhalb eines Vermietungszeitraums etwas tut, was Ihren Eingriff erfordert.

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Was Sie dafür brauchen: Sehr schnell und komfortabel lässt sich über Conrad Connect Professional die virtuelle „Schlüsselübergabe“ mit Projektvorlagen einrichten. Kopieren Sie beispielsweise die Vorlage Zimmer oder Wohnung bei Airbnb vermieten in Ihren Account. Natürlich funktioniert das Projekt auch, wenn die Vermietung nicht über Airbnb erfolgt. Registriert eine Netzwerkkamera eine Bewegung vor der Tür der Ferienunterkunft, erhalten Sie eine Nachricht. Per Live-Bild der Videokamera prüfen Sie, ob es sich um die erwarteten Mieter handelt und senden ihnen den Zugangscode für das Smart Lock.

 

Die in der Vorlage verwendeten Kamera und Schlossmodelle tauschen Sie bei Bedarf einfach gegen die von Ihnen verwendeten aus. Zur Auswahl stehen smarte Kameras etwa von Netatmo, Ring, Somfy und Spotcam. Bei Schlössern wählen Sie zwischen den Herstellern Nuki und Tapkey. Damit Feriengäste im Fall eines Mehrparteienhauses die Haustür öffnen können, lässt sich die Gegensprechanlage mit dem Türöffner Nello „smart machen.“

Smart Buttons für Gästebetreuung und Zeiterfassung von Beschäftigten

Bevor eine Immobilie neue Gäste beherbergen kann, steht die Endreinigung an. Gerade in der Hochsaison ist es wünschenswert, möglichst schnell wieder für Ordnung zu sorgen, damit einem Bettenwechsel nichts im Wege steht. Mithilfe von smarten Schaltern und Smart Buttons können Sie den Prozess beschleunigen.

 

Dabei handelt es sich um Funkknöpfe oder -schalter, deren Funktionen Sie frei belegen können. Ein Knopfdruck steuert dann beispielsweise ein Gerät oder – was in diesem Fall nützlicher ist – versendet eine Push-Nachricht. Dabei kann es sich um eine SMS, eine WhatsApp oder eine E-Mail handeln. Den Nachrichtenkanal und den Text legen Sie online selbst fest. Viele smarte Schalter lassen sich durch kurzes, langes oder mehrfaches Drücken bedienen, sodass ein- und dasselbe Gerät verschiedene Aufgaben übernehmen kann.

 

Dadurch genügt es, dass abreisende Mieter den Funkknopf drücken. Schon weiß das Reinigungsteam Bescheid und kann umgehend zur Tat schreiten. Durch jeweils einen weiteren Knopfdruck ihrerseits teilen die Reinigungskräfte mit, dass sie eingetroffen sind, und wenn ihre Arbeit getan ist, dass die nächsten Mieter die Ferienunterkunft betreten können.

 

Mit diesem Vorgehen optimieren Sie die Einsatzzeiten Ihrer Beschäftigten und die Wartezeit Ihrer Kunden. Gleichzeitig können Sie die Arbeitszeit Ihres Personals automatisch erfassen und dokumentieren. Dadurch vereinfachen Sie das Qualitätsmanagement für Ihre Immobilie auf intuitive Weise.

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Was Sie dafür brauchen:

Sie können aus einer großen Auswahl an Funkknöpfen oder -schaltern wählen. Conrad Connect unterstützt batteriebetriebene Funkknöpfe von Disruptive Technologies, Mobile Alerts (Technoline) und MyStrom. Alternativ greifen zu sie zu fest installierbaren Wandschaltern, die ihre Energie aus dem Hausstromnetz beziehen. Bei Conrad Connect können sie Modelle von Dio, Homematic IP, Innogy, Kopp, Trust und Tuya einbinden.

 

Vermieter starten schneller ins Internet of Things, wenn sie eine fertige Projektvorlage verwenden, zum Beispiel diese für einen MyStrom-Funkknopf und eine Pushover-Nachricht oder diese für einen beliebigen Auslöser und eine SMS-Nachricht.

So steigert die Dorint GmbH Energieeffizienz, Service und Sicherheit im Hotelbetrieb

Welche Vorteile das Internet of Things im Property Management bietet, verdeutlicht ein Beispiel aus der Hotellerie. Die Hotelkette Dorint hat begonnen, die Gebäudetechnik ihrer europaweit 63 Häuser zu automatisieren. Als erstes Haus nutzt das Dorint Sansoucci in Potsdam die Möglichkeiten von Conrad Connect Professional, um gleich mehrere Aspekte des Hotelbetriebs zu optimieren.

“Wir verbessern die Servicequalität für unsere Gäste durch einen „Call Service”-Button, der anhand von Regeln aus dem Portal von Conrad Connect die Information unverzüglich an den zuständigen Mitarbeiter weiterleitet”, nennt Torsten Keppler, Leiter der IT bei Dorint, ein Beispiel. Anlass und Nachrichtentexte legt das Dorint-Haus nach Bedarf schnell und einfach fest. Technisches Vorwissen der Nutzer ist dafür nicht erforderlich. Mit einem Dashboard verwalten sie im Browser die Knöpfe und ihnen zugeordneten Funktionen auf übersichtliche Weise.

Die gleiche Browser-Oberfläche nutzt das Dorint in Postdam, um in einem weiteren Dashboard die Klimatisierung die Serverräume automatisiert zu überwachen. Zu hohe Temperaturen schaden der Computertechnik in den Schaltschränken. Aber eine zu intensive Kühlung würde den Energieverbrauch unnötig in die Höhe schrauben. “Durch die Implementierung der automatisierten Temperatur- und Sicherheitsüberwachung von Conrad Connect können wir smart Energie sparen, indem wir die Laufzeit unserer Serverkühlung um bis zu 20 Prozent reduzieren”, erklärt Torsten Keppler.

In puncto Sicherheit setzt das Unternehmen auf smarte Sicherheitslösungen, die es ebenfalls über Conrad Connect steuert. “Dadurch behalten wir den Zugang zu wichtigen Räumlichkeiten im Blick und können jederzeit auf potenzielle Eindringlinge reagieren”, so IT-Leiter Keppler.

Was die Hotelkette Dorint kann, können Sie auch. Mit welchen Smart-Home-Lösungen wollen Sie die Effizienz Ihres Vermietungsmanagements steigern? Probieren Sie es 30 Tage lang kostenlos mit Conrad Connect Professional aus!