Mieten-Analyse: In dieser Stadt sind die Nebenkosten am höchsten

Von Bundesland zu Bundesland und Stadt zu Stadt variieren die Mietnebenkosten für Trink- und Abwasser, Strom sowie Heizung in Deutschland stark. Für einen Zwei-Personen-Haushalt unterscheiden sich die Ausgaben um circa 300 Euro. Für Hausgemeinschaften mit mehr Bewohnern sowie ortsansässige Unternehmen steigen diese Abgaben exponentiell. Das hat unsere Analyse in den 30 größten Städten Deutschlands ergeben. Alle Ergebnisse sind in den nachfolgenden Grafiken zu sehen.

Insgesamt fallen die Mietnebenkosten in Bielefeld am höchsten aus, in Düsseldorf hingegen am niedrigsten:

Chemnitzer Bewohner und Unternehmen müssen mit der teuersten Abrechnung für ihren Wasserverbrauch rechnen:

Einzeln aufgeschlüsselt sind die Kosten für Trinkwasser in Stuttgart am höchsten, in Mönchengladbach für die Abwasserentsorgung:

Über die geringsten Ausgaben für Strom können sich Bewohner in Hannover freuen:

Nicht nur insgesamt müssen die Bielefelder mit den höchsten Nebenkosten rechnen, sondern auch mit der teuersten Abrechnung fürs Heizen:

Zur Untersuchungsgrundlage

Sämtliche Nebenkosten wurden für einen Zwei-Personen-Haushalt pro Jahr berechnet. Für den Wasserverbrauch sowie die Kosten für Trinkwasser und Versorgung wurde sowohl das Statistische Bundesamt als auch die Stadtwerke der jeweiligen Städte konsultiert. Für die Heiz- und Stromkosten wurde das Ergebnis des günstigsten Anbieters für 2.400 Kilowattstunden auf dem Vergleichsportal Verivox verwendet. Zudem sind die Ergebnisse der Heizkosten der Durchschnitt der Werte für eine Wärmepumpe sowie eine Speicherheizung.